Initiative Haustierrechte Stade

"Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es, was Menschen erst wirklich zum Menschen macht."

(Albert Schweitzer)

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NEIN-zum Hunderassismus PDF Drucken E-Mail

Was unterscheidet uns?

... das ist der Titel eines (wegen des gelben Sterns) umstrittenen Flugblatts, das gegen die Volksbefragung für den sog. "Hundeführerschein" in Wien vom 11.-13.2.2010 argumentiert. Am Bild zu sehen: Links ein Labrador-Welpe und rechts ein "böser" Pitbull-Welpe, gekoppelt mit der Frage: Wird ein Hund böse geboren? NEIN!

ANIMAL SPIRIT schließt sich dieser Meinung an und ruft ebenfalls die Wiener Bevölkerung auf, bei der kommenden Volksbefragung mit NEIN zum "Hundeführerschein" zu stimmen.

Denn bislang war nicht einmal möglich, die einfachsten Kontrollen bez. Hundehaltung durchzusetzen und Psychopathen, die ihre Hunde als Waffe mißbrauchen wollen, Herr zu werden (z.B. durch ein Hundehalteverbot). Solche Leute werden und könnten das auch mit "Hundeführerschein" tun. Ein soziologisches Problem läßt sich nämlich nicht durch "Rasselisten" lösen. Mit einem Hundeführerschein würden solche aggressiven Psychopathen in ihrem Handeln dann sogar noch legitimiert!

(Mehr Infos dazu unter www.wuff.at oder www.bullterrier.cc )

 

Auch die Wiener Tierärztekammer hat sich kürzlich in einer OTS-Presseaussendung klar und ausführlich gegen so einen politischen Unsinn ausgesprochen, siehe www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100201_OTS0134

 

Hier noch eine Aussendung einer besorgten Hundehalterin zu diesem Thema:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind eine Gruppe von Hundehaltern, die die Bevölkerung von Wien aufklären will bezüglich der kommenden Volksbefragung. Es geht hier um den Hundeführschein für "Kampfhunde". Die Bevölkerung glaubt, daß sie für den Hundeführschein stimmt, so ist es aber nicht. Sie stimmt für eine Rasseliste für sog. Kampfhunde. Wir Hundebesitzer würden gerne mit der Politik zusammen arbeiten, weil ja etwas getan werden muß, nur die Rasseliste, wird KEINEN einzigen Hundebiß verhindern. In Deutschland wird JETZT - nach 10 Jahren Durchführung einer derartigen "Rasseliste" - diese wieder abgeschafft, weil eben kein einziger Hundebiß dadurch verhindert werden konnte. Im derzeit geltenden Wiener Gesetz ist ein Hundeführschein für auffällige Hunde schon vorgesehen, nur leider wurde es nie durchgesetzt. Es wurde auch nie konsequent die Leinen- oder Maulkorb-Pflicht kontrolliert.

Wir können nur dann ein offenes Ohr bei den Politikern bekommen, wenn bei der Volksbefragung für die "Rasseliste" mit NEIN gestimmt wurde. Dann hätten wir Chancen.

Wir Hundebesitzer wissen ja genau, wo die Probleme liegen und würden diese dann gerne aufzeigen und mit den Politikern zusammen arbeiten.

Wir verteilen die Flyer auch auf der Straße, kein Weg ist uns zu mühsam, um mit unseren Mitmenschen zusammen zu arbeiten. Bitte helfen Sie uns, damit auch wir als Hundebesitzer Gehör bekommen und dann in weiterer Folge für alle Mitbürger effizient die richtigen Gesetze schaffen zu können.

Ich hoffe auf positive Antwort FÜR unsere Hunde und FÜR unsere Mitbürger.

Freundliche Grüße
Sonja Rirsch-Olf, Hundebesitzerin